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Aw: Ulrich Schaffer: "In der Dichte des Lebens" vor 4 Jahren
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Nachdenkspruch für den 28. April:
Nichts ist so schwer,
wie sich das eigene Leben
zu eigen zu machen,
und nichts so wichtig.
Hör nur die Sehnsucht,
die du nach dir hast,
aus diesem Wort.
Hör nicht den Druck.
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Aw: Ulrich Schaffer: "In der Dichte des Lebens" vor 4 Jahren
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1. Mai
Vielleicht ist es das Staunen,
aus dem Dinge entstehen,
weit weg und ganz nah,
um uns und in uns.
Indem wir nichts
als selbstverständlich annehmen,
geben wir allem die Möglichkeit,
zu entstehen und sich zu wandeln,
über unsere Vorstellungen hinaus.
Auch den Menschen,
die sich schon lange nicht verändert haben.
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Aw: Ulrich Schaffer: "In der Dichte des Lebens" vor 4 Jahren
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Test: Wir sind bei 120 Aufrufen dieses Threads.
Ich wollte eigentlich keinesfalls täglich aus dem Buch zitieren, eher nur mehr alle 4 Tage. (4 Tage dürften auch reichen, damit einen Kommentar schreiben kann, wer möchte, und im Grunde wiederholt sich Ulrich Schaffer ja.) Aber heute gefällt mir sein Wort zum Tag besonders gut:
"Sprüche stehen dem Sprechen und Verstehen im Wege. Sprüche sind die Wirklichkeiten anderer. Auch dieser Gedanke bleibt die Wirklichkeit eines anderen, wenn du ihn nicht für dich füllst."
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Letzte Änderung: 03.05.2008 08:16 von Wencke.
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Aw: Ulrich Schaffer: "In der Dichte des Lebens" vor 4 Jahren
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Hallo, neogenese!
Mach mir bitte eine neue Rubrik für den Schaffer!
Ich möchte das nicht mehr gern unter "Was ich noch erzählen wollte" posten.
Herzlichen Dank!

Wencke
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Aw: Ulrich Schaffer: "In der Dichte des Lebens" vor 4 Jahren
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(Wohl wissend, dass heute der 16. ist):
15. Juni
Wir tun unendlich viel im Leben, um das Wagnis zu reduzieren. Aber jedes lebendige Leben wird immer Wagnis bleiben. Gegen manche Überraschungen gibt es keine Sicherheit. Wir versuchen uns Sicherheiten zu schaffen, auch wenn wir wissen, daß sie uns im nächsten Moment genommen werden können. Wenn es uns doch gelänge, in das Wagnis des Lebendigseins einzuwilligen, nicht unter Druck, sondern weil es zur Definition des Lebens dazugehört! So wie man nicht leben kann, ohne zu atmen, so auch nicht, ohne etwas zu wagen.
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