Vorhin hab ich einen Beitrag im Radio gehört, es ging um
Dorothee Sölle, die heute vor 5 Jahren gestorben ist. Sie prägte unter anderem den Spruch: "Gott hat keine anderen Hände als unsere.“
Sie hatte unter anderem den Begriff der Gerechtigkeit auf den Prüfstand gestellt, die in der heutigen Zeit herrscht. Während es in der Westlichen Welt viele Millionen Christen gibt, hungern und sterben Millionen andere Menschen und Kinder (ich will mal den Ausdruck Glaubensbrüder bemühen) in der Dritten Welt. Wie ist denn das mit der Vorstellung von Christen in Verbindung zu bringen? Ich denke, die eigene Einschätzung ist natürlich immer, dass wir alle zu wenig Geld haben (was ja menschlich ist

).
Aber warum wird so wenig getan dafür, dass wenigstens der Hunger gestillt und Krankheiten vermindert werden in den armen Regionen der Welt? Also in unserer Gemeinde wird eigentlich regelmäßig für diese Zwecke gesammelt, aber scheinbar reicht das einfach nicht aus.
Ist es gerecht, wenn wir mal am Sonntag spenden, oder ist es eigentlich zu wenig? Natürlich kann man sagen, dass es zu wenig ist, denn man könnte ja immer auf Sparflamme leben und alles geben, was übrig bleibt. Ich würde würd das Thema trotzdem gerne mal näher beleuchten.